Waldbrand

in Feistritzwald

05.05.2026

Am Dienstag, dem 5. Mai 2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Rettenegg zu einem Waldbrand an der Feistritzsattelstraße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt zeigte sich, dass sich das Feuer aufgrund der Trockenheit und des Windes rasch ausbreitete. Die Einsatzleitung veranlasste daher umgehend die Nachalarmierung weiterer Feuerwehren.

Im weiteren Verlauf standen 16 Feuerwehren aus zwei Bundesländern, das Rote Kreuz, die Polizei, die Flugpolizei mit drei Hubschraubern sowie die Landesforstdirektion im Einsatz. Insgesamt waren am Dienstag 222 Einsatzkräfte der Feuerwehren an der Bekämpfung des Waldbrandes beteiligt.

Die Feuerwehr Rettenegg übernahm unter anderem die Brandbekämpfung, richtete die Einsatzleitung ein, stellte mit einer Tragkraftspritze die Wasserentnahme sicher und unterstützte beim Aufbau der Löschwasserbehälter für die Hubschrauber. Zusätzlich wurden Lotsendienste durchgeführt und Straßensperren errichtet.

Die Versorgung der Einsatzkräfte erfolgte im Feuerwehrhaus sowie im Gasthof Rosinger.

In der Nacht auf Mittwoch, den 6. Mai 2026, wurde eine Brandwache eingerichtet. Am Morgen übernahm der 2. Waldbrandzug des Bezirksfeuerwehrverbandes Weiz diese Aufgabe. Zusätzlich unterstützte die Feuerwehr Rettenegg die Brandwache mit 14 Mitgliedern. Eine Drohne des BFV Weiz mit Wärmebildkamera, Scheinwerfern und GPS-Daten half dabei, Glutnester rasch zu lokalisieren.

Am Mittwochvormittag wurde das gesamte Gebiet nochmals mit der Drohne abgeflogen und nach Glutnestern abgesucht. Im Laufe des Nachmittags begannen schließlich die Aufräumarbeiten sowie der Abbau der verwendeten Einsatzmittel und Gerätschaften.

Am Mittwoch standen 71 Feuerwehrkameraden mit 21 Fahrzeugen im Einsatz.

Um 16:45 Uhr konnte schließlich "Brand aus" gegeben werden.

Ein großer Dank gilt auch allen Privatpersonen, die die Feuerwehr bei der Versorgung der Einsatzkräfte unterstützt haben. Insgesamt standen somit an diesen zwei Tagen 315 Personen mit 69 Fahrzeugen im Einsatz.

Die Feuerwehr Rettenegg stand mit MTF-A, KLF-A, LFB-A und TLF-A 3000 im Einsatz.

Unser Dank gilt allen eingesetzten Organisationen für die professionelle Zusammenarbeit.